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Beten bedeutet, seinen inneren Frieden zu finden

Wir kennen viele Arten zu beten. Gebetsmantras können gesprochen oder gesungen werden, wir können Gebete laut und voller Schmerz herausschreien oder still in unserem Inneren formulieren. Wer in die Kirche geht, kennt die gemeinsam gesprochenen Rituale. Manche Menschen erinnern sich gerne an die Nachtgebete ihrer Kindheit.
Wie wir beten und wo wir beten, das spielt keine Rolle. Wichtig ist nur unsere Einstellung zum Gebet: Um zur Ruhe zu kommen, müssen wir und dazu entscheiden, das Gebet fühlen zu wollen. Wenn es uns in diesem Augenblick wichtiger ist als alles andere, was uns sonst noch vorhaben, dann sind wir schon mitten im Gebet. Dann können wir unsere Sorgen nach oben abgeben und loslassen.
Wer fordert, der wird hart und wartet auf Hilfe von außen. Wenn wir aber beten, dann gehen wir still in uns und konzentrieren uns auf das Wesentliche. In der Stille können wir die Geborgenheit und Ruhe spüren, nach der wir suchen.
Gebete können uns stützen, wenn wir uns schwach fühlen. Sie können uns auffangen, wenn wir straucheln und sie können uns Kraft spenden, wenn wir uns schwach fühlen. Aber Gebete können auch Lebensfreude ausdrücken und tiefes Glück! Sie können Dank ausdrücken für unendlich viele Kostbarkeiten, die wir erfahren durften. Im Gebet dürfen wir eins werden mit der allumfassenden universellen Liebe, die uns umgibt.
Darüber bin ich glücklich, dafür bin ich zutiefst dankbar.
Dieses Wissen macht mich demütig.

Lobet und preiset die Schöpfung
Lobet und preiset und danket Gott
Gott sei mein Führer,
lass mich Deine Wege gehen.
Gib mir Deine Hand und lenke mein Tun,
lass mich Deine Worte sprechen und sei bei mir alle Zeit.


Ein gemeinsames Gebet ist ein Geschenk, das Gott mir gibt.

Ihre Christina Roider

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