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Ein Berg von Problemen
Manches mal stehen wir Menschen vor einem großen Berg von Problemen. Zum Beispiel nach so genannten Schicksalsschlägen fühlen wir uns verlassen, kraftlos und mutlos. Wir stehen vor einem großen Berg und sind hilflos, weil wir nicht wissen, wie wir diesen bewältigen sollen.
Es scheint uns, als gäbe es keinen Weg auf den Gipfel, ja, als sei nicht einmal die Hälfte der Strecke zu schaffen.
Wenn uns der Weg so schwer erscheint, dann lohnt sich ein genauerer Blick: Schau ihn dir genau an, diesen Berg. Wo findest du einen Anfang? Versuche die ersten Schritte zu tun. Dieser Anfang gibt dir die Zuversicht, dass es sich lohnt, immer weiter zu gehen. Du kannst dich immer wieder ausruhen und dich neu orientieren, wo welche Wege zu bewältigen sind.
Keine Zeitvorgabe drängt dich - der Berg bleibt stehen.
Mit Geduld und einfachen Schritten ist es oft möglich, Ausdauer und Stärke zu entwickeln. Stück für Stück gewinnt man dann das Gefühl, es schaffen zu können. Dieses Gefühl kann uns weiter und weiter tragen, dem Gipfel näher. Das Vertrauen zu sich selbst entwickelt sich in wunderbarer Weise.
Vieles liegt schon in uns. Nur wir selbst können unser ganzes Potential entwickeln. Wenn wir den Blick vom unüberwindlichen Berg abwenden und zurückschauen, dann können wir unsere Stärke erkennen: Hinter uns liegt der ganze lange Weg, den wir schon geschafft haben! Das gibt uns weiteren Halt und Zuversicht.
Wir selbst spüren am besten, wie weit wir gehen und wo wir eine Pause machen wollen. Wir müssen uns nur einlassen auf die Impulse des Herzens.
So fällt es leichter, Entscheidungen zu treffen: Wenn wir Herz und Verstand miteinander verbinden, dann gestaltet sich das Leben in Harmonie von Körper, Geist und Seele.
Ihre Christina Roider


