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Gebete

Sehr oft beten wir Menschen, wenn wir Kummer, Sorgen und Probleme haben, wenn wir so genannte Schicksalsschläge zu verarbeiten haben. Es ist gut, dass wir in solchen Situationen einen Halt im Gebet finden.
Wenn wir in solchen Situationen beten, suchen und finden wir Kraft und ein Stück weit Zuversicht. Wir können unsere Sorgen an Gott abgeben und uns selbst auf diese Weise entlasten.
Aber es gibt nicht nur diese Art von Gebeten, die der Sorge entspringen.
Für mich ist das Beten ein Teil des Alltags geworden. Oft spreche ich mein Morgengebet in der Küche oder im Auto, wenn ich unterwegs bin. Und abends habe ich das Bedürfnis, vor der Nachtruhe ein Dankgebet zu sprechen.
Zum Beten brauche ich keine sakrale Umgebung. Auch vorformulierte Gebete sind nicht nötig, wenn ich das Bedürfnis habe, meine Gefühle im Gebet auszudrücken. Meine Gebete sind für mich Zwiegespräche mit Gott.
Ich erfahre Gott im Gebet.
Beten stärkt mich. Aber ich bete nicht nur, wenn ich Sorgen habe. Ich bete auch aus lauter Freude, wenn ich ausgelassen und glücklich bin.
Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie diese Erfahrung machen dürfen!
Ihre Christina Roider

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