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Innere Standfestigkeit
Als ich die ersten Botschaften erhalten hatte, stand Neugier im Vordergrund. Mir war noch gar nicht bewusst, welche Bedeutung der Kontakt mit der geistigen Welt für mein eigenes Leben haben würde. Später begriff ich dann eines Tages, wie sehr sich alles verändert hatte. Damals wurde mir auch schlagartig klar, wie ungewohnt es sein würde, zu mir und meinen neuen Erfahrungen zu stehen.
Es war kein leichter Schritt, in aller Öffentlichkeit über mich und die Botschaften zu sprechen. Anfangs hatte ich oft Angst, von anderen abgelehnt zu werden. Aber je häufiger ich über die Engelbotschaften sprach, desto häufiger kamen auch Menschen auf mich zu. Manche wollten mir Mut machen, andere konnten trotz aller Unterschiede meinen Standpunkt akzeptieren. Das hat mir innere Kraft gegeben.
Ich finde es für jeden Menschen wichtig, seine innere Stärke zu erforschen. Dazu müssen wir manchmal an die Grenzen unserer Gewohnheiten gehen. Aber gehört nicht gerade dieser Schritt auch zum menschlichen Leben dazu? Ist es nicht ganz natürlich, dass wir auch einmal etwas Ungewohntes tun?
Wenn wir es getan haben, sind wir um eine Erfahrung reicher und das Neue ist sofort weniger ungewohnt! Nur wenn wir es ausprobieren, können wir fühlen, wie viel Standfestigkeit wir besitzen. Und wir dürfen erfahren, dass andere Menschen uns voller Herzensliebe begegnen. Das tut gut!
Heute bin ich nicht mehr so zurückhaltend, wie ich vor Jahren war. Ich habe gelernt, zu mir zu stehen. Ich habe meinen Weg gefunden und muss nicht mehr so oft darüber nachdenken, ob er für mich richtig ist. Ich fühle es einfach. Meine innere Stärke ist gewachsen, einfach dadurch, dass ich meinen Weg probiert habe und ihn dann Schritt für Schritt gegangen bin.
Dafür bin ich dankbar.
Christina Roider


