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Kommt die Freude in unserem Leben zu kurz?
Auch wenn es draußen grau ist, auch wenn das Weltgeschehen manchmal wenig Schönes für uns bereithält: Brauchen wir nicht immer wieder die Freude aus unserem Herzen? Freude ist etwas Wunderbares, etwas Stärkendes, sie macht unser Leben leicht und bunt, abwechslungsreich. Sie trägt uns an schweren und an grauen Tagen.
Freude entsteht nicht aus den großen Geschenken, sondern aus den vielen kleinen Dingen, die wir Tag für Tag erleben. Wir erleben sie aber nicht zwangsläufig, sondern nur dann, wenn wir unseren Blick auf sie richten. Wenn wir das nicht tun, übersehen wir die kleinen Dinge, die uns ein Fest der Freude bescheren könnten.
Freude verschönert unseren Alltag und hilft uns zu entspannen: Ja, wir dürfen träumen, singen, tanzen und lachen – wir dürfen voller Freude loslassen. Nach so einem Freudentag trägt die Welt ein buntes Kleid.
Eigentlich sind diese Farbenpracht und diese Freude an jedem Tag da. Allerdings ist es an manchen Tagen so, als würden wir die Welt nur durch eine dunkle Brille wahrnehmen. Dann haben wir die Freude und die Buntheit vergessen, weil wir das Dunkel in unseren Gefühlen nicht aufhellen können.
Aber diesen düsteren Zustand können wir selbst wieder verändern, indem wir uns an vergangene Freude erinnern. Wenn uns das gelingt, kommen die Farben und das Glück wieder zurück zu uns. Das tut unserer Seele gut und bringt Körper und Geist wieder in Einklang. Dann sind wir von neuem auf dem Weg, um ein Leben in Freude zu entdecken.
So können wir das Leben mit allen Höhen und Tiefen meistern und werden dabei selbst zu Meistern für unser Leben und Sein.
In Dankbarkeit und voller sprühender Freude.
Christina Roider


