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Lebenslänglich lernen
Eine Erkenntnis ist mir in den letzten Jahren immer klarer und wichtiger geworden: Das Leben ist ein ewiger Lernprozess.
In den letzten Tagen ist mir zum Beispiel bewusst geworden, dass ich auf Einflüsse von außen nicht immer auf dieselbe Weise reagiere. Ein unbedachtes Wort eines vertrauten Menschen kann mich kränken. Es kann aber auch sein, dass ich in einer ähnlichen Situation kaum auf so eine Äußerung reagiere. Wie es mir geht, hängt davon ab, wie stabil ich selbst bin.
Es ist also nicht das unbedachte Wort, das mich aus dem Gleichgewicht bringt. Ich selbst habe es in der Hand, ob ich gekränkt bin oder ob ich mit einer passenden Antwort und einem Lächeln aufrecht weitergehe. Meine eigene Stabilität ist für mein Gleichgewicht und Wohlbefinden von zentraler Wichtigkeit.
Wenn ich Freude und Kraft in mir fühle, dann geht es mir gut. Selbst dann, wenn die Impulse von außen nicht nur positiv sind.
Ich weiß heute, dass ich mein Wohlbefinden nicht von anderen abhängig machen will. Ich bin selbst in der Lage, ausgeglichen und ausgelassen zu sein. Oder ausgebrannt und ausgepowert.
Ich möchte noch vieles lernen.
Gleichzeitig bin ich dankbar, dass ich schon so viel erfahren durfte.
Ihre Christina Roider



