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Von der Verantwortung für sich selbst
Ich bin verantwortlich für alles, was ich denke. Meine Gefühle sind Resultate dessen, was ich denke.
Diese Vorstellung ist vielen Menschen fremd. Ich bin aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen heute sicher, dass es wichtig ist, sich seine innere Realität aktiv zu erschaffen:
- Wenn ich erwarte, dass der Tag schlecht wird, dann wird es mir kaum gelingen, etwas Schönes zu erleben.
- Wenn ich mein Verhalten nur nach den Erwartungen anderer richte, werde ich kaum mit mir selbst zufrieden sein können.
- Wenn ich alle zehn Minuten auf die Uhr sehe, werde ich nicht in der Lage sein, mich zu entspannen und zu mir zu finden.
- Wenn ich überzeugt bin, dass aus mir nichts werden kann – werde ich dann meine Chancen überhaupt noch bemerken?
Ich habe gelernt, nach vorne zu schauen. Auch wenn nicht immer alles so verläuft, wie ich es gerne hätte, gibt es doch Gründe genug, positiv zu denken. Ich habe meine Glaubenssätze überprüft und einige verändert. Früher hatte ich in meinem tiefsten Inneren Überzeugungen gespeichert, die mich hemmten. Heute weiß ich, dass ich selbst mein Glück in der Hand habe.
Fehler, Krisen, Grenzen – all das hat seinen Sinn. Ich lerne und wachse auch an den Erfahrungen, die im ersten Moment negativ wirken. Wie ich mich zu diesen Erfahrungen stelle, das ist meine Entscheidung und liegt deshalb auch in meiner Verantwortung. Ich kann mich peinlich berührt verstecken oder voller Wut lospoltern. Ich kann aber auch ruhig und intensiv anschauen, was da gerade passiert ist. Dann bin ich auch in der Lage, meine Schlussfolgerungen ruhig und sachlich zu ziehen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Erfahrungen gerne machen und die Verantwortung für Ihr Leben gerne tragen!
Ihr Helmuth C. Roider


