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Was wir von den Kindern lernen können
In den ersten Lebensjahren sind Kinder noch ganz selbstverständlich mit der Schöpfung verbunden. Sie ruhen in sich, sie strahlen eine innere Leichtigkeit aus und sind zufrieden im Einklang mit ihrer Umwelt.
Hier können wir ein Stück weit von den Kindern lernen.
Wie glücklich sie sich dem Augenblick widmen können! Wie vertieft und konzentriert sie bei einer Sache sein können! Wie innig sie die kleinen Dinge des Alltags genießen können, den Geschmack einer Frucht oder den Anblick einer Blume! Wie unkompliziert sie sich streiten und wieder versöhnen.
Wünschen wir uns selbst nicht manchmal, das Leben wieder so intensiv zu erleben wie ein Kind?
Dieses intensive Erleben hat viel mit einem ganz natürlichen Vertrauen in unsere Welt und in unser Erwachsensein zu tun. Mit offenen Armen kommen die Kinder auf uns zu, weil sie unsere Wärme und Liebe suchen.
Und wir?
Nicht immer bringen wir Erwachsene den Kindern Achtung entgegen. Manchmal bestimmen auch Nachlässigkeit oder Gleichgültigkeit unser Handeln, oft leiden wir unter Zeitdruck oder meinen, etwas Wichtigeres zu tun zu haben.
Die Kiner sind uns anvertraut, das sollten wir nie vergessen.
Ich wünsche mir, dass die Kinder
- ihr Leben mit der Achtung für Mensch und Natur verknüpfen.
- ihr Leben mit dem Schöpfer verbinden
- die Achtung in all ihrem Tun behalten.
- ihre Augen und Herzen für die Welt öffnen.
Ich freue mich, wenn ich Menschen sehe, die ihre Gefühle zeigen wie Kinder und die gleichzeitig reif an Erfahrung sind.
Trübt nie ihren Blick, denn es ist das Leuchten der Augen, das ihnen das Himmelreich schenkt.
Ihre Christina Roider


