Ein Jahr mit Christina Roider

Im umfangreichen Nachlass von Christian Roider gibt es etwas ganz Besonderes: Einen weißen Ordner, auf dessen Rücken mit Christinas Handschrift „Privat“ steht. Zuerst hatten wir Scheu, Christinas Privatsphäre zu öffnen. Doch was wir in diesem Ordner gefunden haben, hat uns umdenken lassen.

Es waren darin nicht einfach nur weitere mit der Hand aufgezeichnete Engelbotschaften abgeheftet, sondern die Botschaften umfassen genau ein Jahr, jeweils mit dem Datum des Tages versehen, an dem Christina sie empfangen hat.

Und mehr noch: Die Botschaften wirken nicht so, als wären sie einfach nur empfangen worden. Sie lesen sich wie Dokumente eines intensiven inneren Zwiegesprächs, das Christina mit den Engeln geführt hat.

Wir kennen Christinas Fragen nicht, auch ihre möglichen Zweifel und Bitten nicht, doch immer hat sie Zuspruch, Ermutigung, Klärung und göttliche Segnung erhalten.

Die in diesem Ordner gesammelten Botschaften sind Zeugnisse tiefer Menschlichkeit und hoher Spiritualität zugleich. Es gibt darin Passagen, die tatsächlich nur ganz unmittelbar für Christina und nicht für eine Öffentlichkeit bestimmt sind. Doch daneben finden sich auch Passagen, die weit über Christinas Person hinausreichen und von zeitloser Gültigkeit für uns alle sind.

Darum haben wir beschlossen, diese Passagen aus insgesamt 54 Botschaften im Jahr 2019 genau an den Tagen zu veröffentlichen, an denen auch Christina sie empfangen hat.

Es liegt in der Natur dieser Ereignisse, dass diese Botschaften in einer gewissen Unregelmäßigkeit auf einander folgen, aber die Engel waren Christina stetige Begleiter. So tritt Christina noch einmal ganz unmittelbar in unser Leben, denn sie lässt uns ihren Spuren folgen.

Gleichzeitig sind wir sicher, dass jede Leserin, jeder Leser in diesen Botschaften Ermutigung und Klärung, Bestärkung und göttliche Segnung finden kann – für den ganz eigenen, unvergleichlich persönlichen Weg durch das Leben, durch die Welt und durch die Zeit.

So wird das Jahr 2019 ein gesegnetes Jahr sein.

Botschaft vom 19. Juni — der Originaltext

Schaut zurück. Nehmt euch die Freiheit, alles Geschehene zu durchdenken und zu überprüfen.

Gerade in Zeiten, in denen ihr glaubt, den richtigen Weg nicht zu finden, vertraut auf das, was ihr bis hierher gelebt habt.

In Zeiten der Unschlüssigkeit denkt zurück an die Hilfe, den Trost und die Stärke, die ihr erfahren habt.

Seid achtsam für den Weg, der hinter euch liegt. Fühlt die Kraft der vergangen Monate in euch, die Bewegung, den Fluss der Dinge. Das Geschehene soll euch Vermittler des Glaubens an euch selbst sein.

Schaut zurück zu eurer Stärkung und durchlebt alle die wundervollen Augenblicke, das wird euch Begleiter sein für euer weiteres Tun.

Nehmt euch immer wieder diesen Freiraum der Stille und der Verbindung mit der göttlichen Liebe, die in euch ist.

Es ist entscheidend diese Liebe in der Stille zu finden, denn sie ist Nahrung für euch.

Und dann folgt eurem Herzen und lasst die Liebe bei allem euren Tun sprechen. Und behütet eure Energie für das Wesentliche.

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